
Dr. med. Peter Stoll ist seit 2002 Facharzt für Strahlentherapie. Er leitet die Strahlentherapie Pasing am Klinikum München-West, die er 2019 vollständig übernommen hat.
Seine Ausbildung führte ihn von der Strahlentherapie und radiologischen Onkologie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München über Landshut, Leverkusen und Rosenheim nach München-Pasing. In Leverkusen baute er ein Zentrum für HDR-Brachytherapie der Prostata auf, in Rosenheim leitete er das Prostatakarzinom-Zentrum.
Er trägt die Zusatzbezeichnung für interventionelle Strahlentherapie über das gesamte Gebiet und die Qualifikation für stereotaktisch geführte Präzisionsstrahlentherapie. 2018 und 2019 erweiterte er die Praxis um eine zweite Bestrahlungseinheit mit dem deutschlandweit ersten iterativen CBCT.
Seit 2020 ist er medizinischer Direktor des Zentrums für Strahlentherapie und Nuklearmedizin in Tiflis. Er ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie, der Bayerischen Röntgengesellschaft und des Tumorzentrums München.
Für UroWissen ist seine Perspektive aus einem Grund wichtig: Beim Prostatakrebs stehen Operation und Bestrahlung als gleichwertige Wege nebeneinander. Wer nur Urologen fragt, bekommt selten eine ausgewogene Darstellung der Bestrahlung.