UroWissen.de ist eine unabhängige urologische Patienteninformation. Kostenlos, ohne Registrierung, ohne Werbeanzeigen. Seit April 2026 in der heutigen Form.
Warum es UroWissen gibt
Zwischen einem Ratgeberportal und der Fachliteratur liegt eine Lücke. Das eine erklärt zu wenig, das andere ist für Patienten nicht lesbar. Wer eine Harnleiterschiene bekommt, findet leicht heraus, was sie ist, aber schwer, wie lange sie liegen darf und wann er in die Notaufnahme muss.
UroWissen schließt diese Lücke für die Urologie. Die Beiträge folgen den Leitlinien der European Association of Urology und der Deutschen Gesellschaft für Urologie, sind aber für Menschen ohne medizinische Vorbildung geschrieben.
Wer dahintersteht
Herausgeber ist Medizin mit Zukunft. Die Redaktion arbeitet unabhängig von Kliniken, Kostenträgern und Herstellern.
Ein Medical Board aus zehn Ärzten begleitet die Arbeit fachlich. Dazu gehören Urologen, ein Strahlentherapeut, ein Facharzt für Radiologie und Nuklearmedizin sowie ein Anästhesist. Wer einen Beitrag geprüft hat, steht mit Namen und Fachgebiet über dem Text.
Zur Offenheit gehört auch: Mehrere Ärzte im Medical Board arbeiten an der Urologischen Klinik München-Planegg oder in ihrem Netzwerk. Die Klinik hat keinen Einfluss auf Auswahl und Inhalt der Beiträge, im Klinikfinder steht sie wie jede andere Fachabteilung. Ärzte aus anderen Häusern sind im Board willkommen.
Wie ein Beitrag entsteht
Am Anfang steht die Quellenrecherche, nicht die Suchanfrage. Grundlage sind die Leitlinien von EAU und DGU, aktuelle urologische Fachbücher und die Primärliteratur. Erst wenn die Quellenlage steht, entsteht der Text.
Die Rohfassung schreibt ein KI-Sprachmodell, das lokal läuft und ausschließlich mit diesen Quellen arbeitet. Danach prüft und überarbeitet die Redaktion jede Fassung: jede Zahl gegen ihre Quelle, Studien wo immer möglich mit PubMed-Nummer, damit sie nachschlagbar sind.
Anschließend geht der Beitrag an einen Facharzt aus dem Medical Board. Erst nach dessen Freigabe erscheint der Prüfvermerk mit Namen und Fachgebiet über dem Text. Solange die Prüfung aussteht, steht auch das offen darüber. Wir halten das für ehrlicher, als ein Siegel zu suggerieren, das es nicht gibt.
Bei Beiträgen, die schnell komplex werden, steht oben ein Kasten in einfachen Worten.
Was wir nicht tun
Wir stellen keine Diagnosen und geben keine Behandlungsempfehlung für den Einzelfall. Die Werkzeuge auf der Seite sind Wegweiser, keine Medizinprodukte.
Wir schalten keine Werbeanzeigen. Der Klinikfinder enthält keine bezahlten Platzierungen, alle 459 urologischen Fachabteilungen stehen darin, unabhängig von jeder Geschäftsbeziehung.
Wie sich die Seite finanziert
Über wenige, namentlich genannte Sponsoren. Sie haben keinen Einfluss auf Auswahl, Inhalt oder Bewertung der Beiträge. Es werden keine Artikel in Auftrag gegeben und keine Texte abgestimmt.
Behandelt ein Beitrag ein Verfahren, an dem ein Sponsor beteiligt ist, weisen wir die Beziehung unmittelbar an diesem Beitrag aus.
Eigene Auswertungen
Neben den Beiträgen wertet UroWissen die Abrechnungsdaten der deutschen Krankenhäuser aus, für 2025 insgesamt 749.188 stationäre Fälle der Fachabteilung Urologie. Daraus entstehen der Klinikfinder und die Seite Urologie in Zahlen. Die Auswertung steht offen zur Nachnutzung unter Creative Commons BY 4.0.
Fragen, Hinweise auf Fehler oder Interesse an einer Zusammenarbeit: Kontakt. Wer die Inhalte fachlich mitprüfen möchte, findet die Mitglieder des Medical Board dort mit ihren Schwerpunkten.