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PSMA-PET/CT

PSMA-PET/CT ist ein bildgebendes Verfahren, das Prostatakrebs im ganzen Körper sichtbar macht. Eine schwach radioaktive Substanz, die an das prostataspezifische Membranantigen bindet, wird gespritzt und mit einer PET-Kamera aufgenommen; die gleichzeitige CT liefert die anatomische Zuordnung. Es ist die genaueste verfügbare Methode, um Absiedlungen des Prostatakrebses zu finden.

Wann sie eingesetzt wird: Beim PSA-Rezidiv nach Operation oder Bestrahlung, um zu klären, wo der Tumor wiedergekommen ist, möglichst schon bei Werten zwischen 0,2 und 1 ng/ml. Vor der Erstbehandlung bei hohem Risiko, um Lymphknoten- und Fernmetastasen auszuschließen; die proPSMA-Studie zeigte hier eine deutlich höhere Treffsicherheit als die herkömmliche Bildgebung. Und vor einer Radioligandentherapie, um zu prüfen, ob der Tumor genug PSMA trägt.

Ablauf: Nach der Injektion wartet der Patient etwa eine Stunde, die Aufnahme dauert 20 bis 30 Minuten im Liegen. Nüchternheit ist nicht nötig, viel Trinken und häufiges Wasserlassen danach beschleunigen die Ausscheidung. Die Strahlenbelastung entspricht etwa der eines CT des Bauchraums. Kontrastmittelallergie und Nierenschwäche sind in der Regel kein Hindernis, weil nur wenig oder kein CT-Kontrastmittel verwendet wird.

Kosten und Grenzen: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Untersuchung beim Rezidiv und bei hohem Risiko vor Therapie, im ambulanten Bereich oft nur nach Antrag oder an zugelassenen Zentren. Kleine Herde unter drei Millimetern und Tumoren mit geringer PSMA-Ausprägung, etwa fünf bis zehn Prozent, können übersehen werden. Eine Anreicherung ist nicht immer Krebs: auch Rippenbrüche, Ganglien oder gutartige Knochenveränderungen können aufleuchten.

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Quelle: UroWissen.de, unabhängige urologische Patienteninformation. Dieser Ausdruck ersetzt keine ärztliche Beratung.
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